1. Liga Playoffs: Jetzt geht es ums Ganze
Die Bern Capitals müssen am kommenden Wochenende eine Reaktion zeigen, wenn sie ihre Saison verlängern wollen. Nach der zweiten Niederlage im Playoff-Halbfinal gilt es, einige Retuschen anzubringen, um den ersten Sieg einfahren zu können.
Nach der samstäglichen Niederlage waren die Caps voller Elan in den zweiten Match der Serie gegen Lok Reinach gegangen, im Wissen, dass der Gegner zu packen wäre. Leider zeigte sich dann übers gesamte Spiel ein ähnliches Bild wie im ersten Spiel auswärts und so blieb es beim Konjunktiv. Während die nominellen Linien zwei und drei ganz gut mit ihren Gegenspielern klarkamen, bekundete die Skorerlinie eins wiederum einige Probleme.
Die Freude des Captains Oliver Walker (Bild: Catia Baioni)
Die Spieler der Linie Graf vermögen momentan den vielen Ballbesitz nicht in Tore umzuwandeln, auch weil die Reinacher um die Gefährlichkeit der Berner Topskorer wissen und diese entsprechend doppeln. Gleichzeitig birgt das hohe Pressing Risiken nach hinten. Und in beiden Spielen vermochten die Gegner davon zu profitieren – mit ihrem schnellen und schnörkellosen Konterspiel sind sie sehr torgefährlich.
In Action: Noël Gaus (Bild: Catia Baioni)
Das Resultat aus dem zweiten Spiel täuscht insofern, als dass die zwei letzten Tore fielen, als die Caps ohne Goalie spielten. Was Mut gibt, ist dass die Berner immer wieder reagieren konnten und selbst nach dem 1:5 im zweiten Drittel wieder herankamen. Bislang hat es noch nicht gereicht, natürlich auch weil der Gegner hart für den Sieg arbeitete. Im dritten Spiel auswärts im Aargau gilt es nun, das Spielglück auf die Berner Seite zu zwingen und die unbestrittene Klasse in die Waagschale zu werfen.
Dort, wo’s weh tut: Jascha Blaser (Bild: Catia Baioni)
Die Berner Fans, welche wieder zahlreich erschienen waren, sorgten am Sonntag für eine stimmungsvolle Kulisse und freuen sich auf einen weiteren Heimmatch. Damit ein solcher Tatsache wird, braucht es nun einen Sieg in Reinach.
Viele kleine und grosse Fans unterstützen die Caps (Bild: Catia Baioni)