1. Liga: Bitteres Aus nach drei Niederlagen

Auch im dritten Spiel der Best-of-five-Serie vom vergangenen Samstag finden die Capitals gegen den Qualifikationssieger kein Rezept und scheiden ohne Sieg mit 0:3 aus.

Der Start in die Partie gelang den Capitals deutlich besser als in den ersten beiden Begegnungen. Herrlich lanciert vom wieder genesenen Misteli erzielte Topskorer Johansson die erstmalige Führung der Capitals. Zwar gelang dem Heimteam kurze Zeit später mittels eines schön vorgetragenen Konters die Egalisierung des Scores. Spielbestimmend blieben jedoch die Hauptstädter. Die Wynetaler zogen sich gewohnt weit zurück und lauerten auf Konter.

Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig am Geschehen. Die Caps investierten mit Ball, während Lok ohne Ball agierte. Die Effizienz und Zielstrebigkeit der Reinacher waren während der gesamten Serie schlichtweg überragend – ein riesiges Qualitätsmerkmal. So erstaunte es nicht, dass die Berner im zweiten Drittel den Anschluss nach und nach verloren (zwei Kontertore, ein Powerplay-Tor und ein Freischlagtor).

Im Schlussdrittel setzten die Berner alles auf eine Karte, spielten über weite Strecken ohne Torhüter und konnten sich dennoch nicht belohnen. Reinach setzte mit zwei Empty-Nettern die Kirsche auf ihre Finaltorte. Herzliche Gratulation zum verdienten Einzug in die Endausmarchung!

Bei den Capitals schienen Luft, Glaube und Hunger nach dem Halbfinaleinzug zu fehlen. Eine gute Spielzeit endete so ernüchternd. Nichtsdestotrotz dürfen die Berner stolz auf das Erreichte sein – mit dem Wissen, was es braucht, um wieder regelmässig Playoff-Unihockey zu spielen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Zuschauer:innen und Freund:innen der ersten Mannschaft für die grossartige Unterstützung.