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20.04.20201. Liga

Die erfolgreichste 1. Liga Saison bleibt unvollendet - ein Rückblick

178 erzielte Tore bei nur 100 Gegentoren, 18 Siege bei nur 4 Niederlagen, 54 geholte Punkte und somit 5 Punkte mehr als der Zweitplatzierte - das sind die beeindruckenden Kennzahlen einer hervorragenden Qualifikation der 1. Mannschaft. Es sind Werte, die im Sommer unmöglich erschienen. Nach den Rücktritten von Cattaneo, Rosolen und Bieri musste sich die sportliche Führung wieder einmal auf die Suche nach einem neuen Trainerstab machen. Dank der frühen Zusagen von Spielertrainer und Headcoach Daniel Danuser, sowie Teammanager Markus Minder konnte die Saison grob geplant werden. Doch auch im Spätsommer stand der unermüdliche Danuser weiterhin alleine mit der Mannschaft in der Halle. Dank dem tollen Sommertraining vom Ropefit- Team war die Mannschaft physisch in einem sehr guten Zustand. Mit Fabio Kunz gab glücklicherweise noch vor dem Trainingslager ein Assistenztrainer die wichtige Zusage. Trotzdem blieb der Trainerstab bis im Januar zu dünn besetzt. Die Erwartungen an die Trainer und die Mannschaft waren folglich nicht ganz so hoch wie von aussen dargestellt wurde. Dass Danuser es trotz teils sehr schwieriger Umstände schaffte eine Einheit auf den Platz zu stellen, welche immer in den Top 4 fungierte, ist ihm nicht hoch genug anzurechnen. Die Capitals starteten nämlich mit acht Siegen in Serie in die Spielzeit. Und auch danach schafften es nur noch drei Teams die Berner zu bezwingen. Im Jahr 2020 blieben sie in der Regular Season sogar ungeschlagen und holten sich verdientermassen den Qualifikationssieg. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war klar, diese Equipe lebt. Auch der Teamgeist entwickelte sich nach dem Jahreswechsel immer weiter und die Spieler traten als geschlossene Einheit auf. 

Die Playoffs starteten die Berner mit einem Kantersieg und im Anschluss folgte die deftige "Watschn" zur richtigen Zeit. Waldenburg holte nonchalante Capitals zurück auf den Boden und somit auch in den Playoff- Modus. Von diesem Zeitpunkt an glaubte bei den Hauptstädter jeder daran, dass mit der richtigen Einstellung der grosse Coup möglich ist. Die Halbfinal- Serie gegen Reinach konnte genau mit diesem Glaube gedreht werden. Dass die Reise im Finale endete, ist daher umso bitterer. Die erste Mannschaft absolvierte die Playoff- Kampagne unter dem Motto "Change the ending". Dass dieses Motto dermassen (un)passend eintreffen würde, war nicht vorherzusehen... 

Im Namen der ganzen Mannschaft möchten wir allen Fans, Sponsoren, Helfer und Funktionären für die tolle Unterstützung danken. Im Hintergrund laufen die erschwerten Planungen und Vorbereitungen für die neue Spielzeit. Wir informieren euch wie gewohnt hier und auf den sozialen Netzwerken. Bleibt gesund und zuhause!